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Geschichte

BARENBURG - ein schöner Flecken mit bewegter Vergangenheit 

Die Ortschaft Barenburg trat erstamls im Jahre 1530 als eigenständiger Flecken hervor. Durch das damalig bestehende Fleckensrecht, welches insbesondere in Nordddeutschland für Ortschaften mit eingeschränktem Stadtrecht verwendet wurde, boten sich den Bewohnern des kleinen Flecken wirtschaftliche Vorteile. Durch das Fleckensrecht oblag Barenburg auch das Marktrecht, welches die Ortschaft zu einem wichtigen Versorger des dünnbesiedelten Umlands machte. So konnten Bauern, für die der Weg zum Markt in der nächstgelegenen Stadt zu weit war, konnten so ihre Waren auf dem Barenburger-Markt veräußern.

Durch die eigenständige Gerichtsbarkeit, die in dem kleinen Flecken bestand, waren die ansässigen Bauern nicht an Grundherren gebunden, sondern konnten ihre Waren frei für sich und ihre Familien erwirtschaften. Durch diese Freiheitsrechte zeichnete sich Barenburg schon in Vergangenheit positiv aus.

Laut einer historischen Urkunde, soll Barenburg im Jahr 1247 durch die Hoyaer Grafen erbaut worden sein. Die alte Heerstraße, die die Verbindung zwischen den Städten Minden und Bremen durch das Moor ermöglichte, entwickelte sich zu einem wichtigen Pass. Die Reisenden die diese Verbindung für sich nutzten, wurden in Barenburg zu Zollabgaben durch die Grafen aufgefordert.

 Barenburg damals

Barenburg damals - Alte Ortsdurchfahrt

Barenburg damals B6 an der Kirche

Barenburg damals - B 61 an der Kirche

Durch die vielen Brände, die sich in Barenburg in der Vergangenheit ereignet haben, sind kaum noch historische Bauwerke erhalten. Trotzdem haben Tradition sowie alte Werte auch heute noch in Barenburg ein hohes Ansehen.

Der Flecken Barenburg, der eingerahmt wird im Norden von Bremen, im Osten vom Naturpark Steinhuder Meer, im Süden der Stadt Minden und im Westen durch den Naturpark Dümmer, ist heute der Samtgemeinde Kirchdorf zugehörig. Die damalige alte Herrstraße trägt heute die Bezeichnung Bundesstraße 61 (B61), die auch heute noch als Verbindungsstraße zwischen Bremen und Minden dient.

Das hervorragend ausgebaute Rad- und Wanderwegenetz sowie die erhaltende Natur mit einer artenreichen Vielfalt von Bäumen und Sträuchern haben in hohem Maße dazu beigetragen, dass die kleine Gemeinde beim Wettbewerb "Unsere Gemeinde soll schöner" werden bis zum Jahr 1994 die Wahl insgesamt viermal für sich entscheiden konnte. Dies ist nicht zuletzt durch das lebhafte Engagement des Barenburger Heimat- und Verschönerungsvereins zustande gekommen.



Tradition und Dorfgemeinschaft 

Die Pflege der Kultur sowie der Tradition, die die Gemeinde auszeichnet, wird an einem einzigartigen Ort durchgeführt. Der Stockspeicher, der seinen Standort ehemals in der Nachbargemeinde Borstel hatte, dient heute als kulturelles Zentrum der Barenburger Gemeinsschaft. An diesem Ort findet regelmäßig der sogenannte "Speichersonntag" statt,  der vom Heimat- und Verschönerungsverein organisiert wird.

An vier Sonntagen im Jahr bietet sich den Besuchern ein vielfältiges Programm, welches Bürger aus der gesamten Region anzieht und begeistert. An diesen Tagen zeigen die Veranstalter Handwerk und Brauchtum der Vergangenheit wie beispielsweise die Gewinnung von Torf, die Scharfschur, die Verarbeitung der Wolle durch Weben und Spinnen sowie die Flachsverarbeitung. Des Weiteren finden auch Veranstaltungen wie Bilder- und Fotoaustellungen heimischer Künstler, Aufführungen von Gesangsvereinen oder Volkstanzgruppen an diesen Tagen statt. Aber nicht nur für die Erwachsenen bietet sich hier ein umfangreiches Programm, auch den jungen Besuchern werden Nachmittage gewidmet.


Ein besondere Sehenswürdigkeit ist die wunderschöne Kirche unserer Gemeinde. Dieses Bauwerk geht zurück bis an die Anfänge Barenburgs. So weist das Mauerwerk der Kirche noch Bauteile der Kapelle "Zum Heiligen Kreuz" aus dem zwölften Jahrhundert auf. 

Barenburg heute - B 61 an der Kirche

Barenburg heute - Wohnsiedlung am Auebogen

Freizeitangebote

Aber nicht nur die Vergangenheit macht Barenburg zu dem was es heute ist. Attraktive Freizeitmöglichkeiten bieten ein umfangreiches Programm für die Bewohner. Besonders hervor zu heben ist das beheizte Freibad in Barenburg, mit seiner 86m langen Riesenrutsche - ein beliebtes Freizeitangebot für Jung und Alt. Außerdem ist in der Gemeinde eine eigenständige Theatergruppe aktiv, die durch plattdeutsche Theaterstücke die hiesige Mundart pflegt.

Weitere attraktive Freizeitmöglichkeiten:

  • Turn- und Sportverein mit eigener Tennissparte
  • Freiwillige Feuerwehr
  • Schützenverein
  • Boßelverein
  • Sportfischerverein
  • Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes sowie
  • Reichsbund

Die genannten Aktivitäten sowie Sportwerbewochen, Wandertage und Vereinsfeste spiegeln das vielfältige und lebendige Dorfleben wieder und laden alle Generationen zur aktiven Teilnahme ein.


Bildung und Arbeit 

Die Gemeinde hat einen Kindergarten mit zusätzlichen Krippenplätzen, wo bereits Kinder ab einem Jahr begrüßt werden.

Die weiterführenden Schulen befinden sich in der Nachbargemeinde Kirchdorf sowie Varrel (Oberschule). In Sulingen kann das Gymnasium besucht werden. Beide Schulen sind mit dem Schulbus über die B61 schnell zu erreichen.

Arbeitsplätze finden sich in Barenburg in den Bereichen Handel, Handwerk und Gewerbe. In der Stadt Sulingen erweitert sich das Angebot bis in den medizinischen Bereich mit eigenem Krankenhaus.

Daten:
 
27245 Barenburg, Flecken
 
Telefon: 0 42 73 / 10 31
Telefax: 0 42 73 / 10 87
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Landkreis: Diepholz
Samtgemeinde: Kirchdorf
Bürgermeister: André Meyer
Einwohner: 1.274 (620 weiblich / 654 männlich)
Gemarkung: 1.637 ha
Am Ort: Kindergarten und Grundschule
Zust. Finanzamt: Sulingen
Zust. Amtsgericht: Sulingen
Art der Gemeinde: Ländliche Wohngemeinde
Verkehrsverbindung: Buslinie Uchte - Sulingen
Vereine: Zahlreiche Vereine im kulturellen und sportlichen Bereich

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